Musik ist Trumpf, oder: Der Ton macht die Musik

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Beschwingt in die OP  - und was Musik mit Magnetfeldtherapie gemeinsam hat 

Jeder Mensch hat Angst vor einer OP, mal mehr und mal weniger. Es bleibt immer ein wenig Unsicherheit, denn die Narkose liefert dich voll und ganz aus - kein Eingreifen möglich. Eine bekannte Tatsache ist aber auch, dass gerade Aufregung und Stress nicht nur Auswirkung auf den OP-Verlauf haben können, sondern auch auch auf die Zeit danach. Manche Menschen richten sich sogar nach Mond und Sternen-Konstellationen, bei der Auswahl des OP-Termins. Eine Vielzahl von Studien in London und Spanien haben nun aufgezeigt, dass Musik während einer OP, aber auch Fotos in Verbindung mit Musik einen klaren positiven Einfluss haben können. Das Thema Musik ist aber auch für Anwender der Magnetfeldtherapie interessant, wenn sie sich für Frequenzen und Signalformen interessieren.

Im "Journal of Advanced Nursing" hat eine spanische Studie den Einfluss von Bildern und Musik vor einer OP untersucht. Das Fazit: die Angst vor einer OP und auch der körperliche Zustand verbessern sich. An der Studie, die bereits im Jahr 2013 an der Universität Granada durchgeführt wurde, nahmen 180 Personen teil. Die Patienten wurden in drei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe stellte die Kontrollgruppe dar, eine weitere bekam nur Bilder gezeigt, eine andere Gruppe Fotos und Musik. Kontrolliert wurden die Ängstlichkeit, Herz und Atemfrequenz. Bei den Patienten der Gruppe, die ausschließlich Fotos zu sehen bekommen hatten, verminderte sich lediglich die Atemfrequenz. Bei den Patienten der Gruppe, die Fotos zu sehen und Musik zum hören bekommen hatten, veränderten sich alle Werte positiv.

Auch britische Wissenschaftler kamen zu einem solchen Ergebnis. Sie untersuchten die Wirkung von Musik vor, während und nach einer OP. Autoren eines Artikels im "American Journal of Critical Care" machten 2013 darauf aufmerksam, man solle den Patienten doch besser fragen, ob er Musik hören wolle. Selbstverständlich machten die Autoren auch darauf aufmerksam, die Musik tauge nicht als Ersatz für Medikamente, wohl aber als Ergänzung.

Heute gibt es schon viele Zahnärzte, die eine Kombination von Hypnose und Musik erfolgreich und sehr wohl als Ersatz für Schmerzmittel einsetzen. Musik ist ein wichtiger Faktor - und sie wirkt auch bei Bewusstlosen. Hören wir aktiv Musik, so tun wir dies meist, um unsere aktuelle Gemütslage zu unterstützen oder bewusst zu verändern. Wir kennen also aktivierende und wir kennen beruhigende Musik. Um welchen Musikstil es sich jeweils handelt, kann sehr unterschiedlich sein. Manchmal muss es explizit Entspannungmusik sein, manschmal wird Rockmusik zur Entspannung benötigt.

Musik, das sind Schallwellen - Schwingungen die uns beeinflussen, das steht fest. Ein Phänomen, das z.B. auch bei Klangschalen genutzt wird. Tiefe Töne sind mit niedrigen Frequenzen und hohe Töne mit niedrigen Frequenzen verbunden. Wenn Sie sich einmal eine Klangschale mit einer niedrigen Frequenz auf den Bauch legen und diese Anschlagen lassen, werden sie innerhalb von Sekunden spüren, was es mit der Resonanzfrequenz auf sich hat.

In beiden Studien wurde nun aber von Musik gesprochen. Also eine Kombination vieler verschiedener Töne und somit Frequenzen und eine Kombination verschiedener Instrumente. Verschiedene Instrumente machen aus ein und dem selben Ton ein vielfältiges Erlebnis, denn die Klangfarbe verändert sich je nach dem mit welchen Instrument der Ton gespielt wird. Manche Instrumente haben eine nicht für Jedermann angenehme Klangfarbe. Und so gibt es Instrumente die beliebter und welche die weniger beliebt sind. Ein und der selbe Ton kann mal angenehm und mal unangenehm empfunden werden. Entscheidend ist, die Grundfrequenz bleibt immer die gleiche - hohe Töne, hohe Frequenz und niedrige Töne, niedrige Frequenz. In diesem Fall steht die Frequenz für die Geschwindigkeit der Schwingungen. 

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Bezeichnen wir die Klangfarbe doch einmal als Signalform. Jedes Instrument hat eine spezifische Klangfarbe, die Kombination verschiedener Instrumente ergibt wieder eine andere Klangfarbe. Sie kann als angenehm oder unangenehm empfunden werden. Es kann auch eine Kombination aus verschiedenen Frequenzen sein, die als passend oder störend empfunden wird. Eine Klangschalen mit einem tiefen Ton auf dem Bauch empfindet der Eine beruhigend, der Andere störend oder unangenehm - gleiches gilt für eine Klangschale mit einem hohen Ton auf dem Bauch. Doch was beide Gruppen als störend empfinden dürften, wenn wir eine Schale mit einem hohen Ton und eine Schale mit einem niedrigen Ton auf den Bauch legen würden und gleichzeitig anschlagen.

Zurück zu Musik. Zur Musik gehört ein Rhythmus - ein Takt. Schnell oder langsam - das hat explizit Auswirkung darauf, ob die Musik als entspannend oder aktivierend empfunden wird. Meditationsmusik ist z.B. rhythmusarm und langsam - wer meditieren will nutzt sie gerne zur Einleitung. Die gleiche Musik wird nervöse, umtriebige Menschen eher aggressiv machen, entspricht sie doch so gar nicht dem inneren Takt, der sie ständig und unaufhaltsam antreibt. Mit Musik - also dem Takt, der Kombination aus Instrumenten und die Komposition der Töne - ist ein Signal verbunden, das den Empfänger beeinflusst und als angenehm oder unangenehm empfunden wird.

Wenn der Dirigent nun will, dass seine Musik eine gezielte Wirkung hat, muss er sich überlegen was er, wie sendet. Wann er welches Instrument einsetzt und welche Töne die Instrumente dann spielen. Eine der wesentlichsten Grundlagen dafür: Ein Orchester aus vielen Instrumenten, die bei Bedarf eingesetzt werden können - die an einer bestimmten Stelle ihren Teil zu einem Wohlklang beitragen und ansonsten nicht stören - keine Klangfarbe, keine Frequenz produzieren, die nicht ins Arrangement passt. Instrumente die laut und leise gespielt werden können.

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Auch bei der Magnetfeldtherapie arbeiten wir mit unterschiedlichen Frequenzen, unterschiedlichen Klangfarben - weil wir letztendlich unterschiedliche Wirkungen erzielen wollen. Wir arbeiten aber auch mit unterschiedlichen Patienten, mit unterschiedlichen Menschen und Stoffwechselgruppen. Äußerst wichtig sind also frei verfügbare Frequenzen, eine Signalform die an den Empfänger adaptiert ist - die der Empfänger versteht, um individuell, der Situation und dem Empfänger entsprechend die richtigen Kompositionen auswählen zu können. Fragen Sie Ihren Geräteherstellen doch einmal, wie sein Signal aussieht und wie er seine Frequenzpakete definiert? 

Magnetfeldtherapiegeräte, die nicht in der Lage sind Frequenzpakete getrennt voneinander zu produzieren, sind wie ein Orchester, bei dem Jeder mal Dirigent spielen darf und bei dem es keine Noten gibt. Stellen Sie sich einfach die Einspielphase vor einem Konzert vor - dann wissen Sie, wie sich ein Frequenz- und Signalkauderwelch anhört und Sie könne sich vorstellen, welche Wirkung das auf Ihren Körper hat.














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